Die spannendsten DFB‑Pokal‑Düelle der letzten Jahre

2016/17 – Bayern München vs. Borussia Mönchengladbach (Finale)

Ein Sommerabend, das Stadion glüht, und plötzlich knallt das Runde ins Eckige wie ein Donnerschlag. Bayern, das Favoriten‑Team, war schon nach 25 Minuten im Rückstand – das flammende Comeback der Gladbacher war ein Feuerwerk aus schnellen Flanken und einem Blitztor von Lars Stindl. Der Moment, als Alvaro Morata den Ausgleich per Kopfball erzielte, ließ die Menge erbeben; doch fünf Minuten später ließ Joshua Kimmich die Trophäe doch noch an die Bayern-Gefilde fließen. Pure Adrenalin, kein Platz für Pausen.

2017/18 – Eintracht Frankfurt vs. Bayern München (Halbfinale)

Frankfurt kam als Underdog, doch das Spiel war ein Schachbrett aus schnellen Pässen, harten Zweikämpfen und einem Spieltempo, das selbst die Großmeister ins Schwitzen brachte. Nach einem torlosen ersten Durchgang folgte das Unvorhersehbare: Filip Kostić setzte mit einem Curling‑Schuss die Frankfurter in Führung. Drei Minuten später antwortete das Bayerische Team mit einem Freistoß von Thiago. Das Endresultat: 4:3 für die Eintracht. Der Pokal war gerettet, das Herz schlug schneller.

2019/20 – Werder Bremen vs. 1. FC Köln (Achtelfinale)

Ein Match, das die Statistik‑Bücher sprengte. Die Bremer, nach einem Rückstand von zwei Toren, erzielten in den letzten zehn Minuten drei Treffer – dank eines Wunderkopfes von Leonardo Bittencourt und einem abgefackelten Elfmeter von Max Kruse. Köln, trotz aller Bemühungen, blieb im Hintertreiber. Der Endstand 3:2 lässt jeden Fußballfan nachts wach liegen.

2020/21 – VfL Wolfsburg vs. SC Freiburg (Viertelfinale)

Wolfsburg, das Team der langen Bälle, traf auf Freiburg, das für seine Präzision berühmt ist. Das Spiel entwickelte sich zu einer Schachpartie, bis ein plötzliches Gegenpressing von Marcus Thuram den Ball im Strafraum fand. Das Ergebnis: 1:0, aber das wahre Drama war die Spannung, die sich wie ein Drahtseil über das Spielfeld spannte. Jeder Pass war ein Zug, jede Parade ein Griff nach dem Sieg.

2022/23 – RB Leipzig vs. 1. FC Heidenheim (Rückspiel)

Leipzig sah sich einem Unterdog gegenüber, das in der ersten Begegnung schon ein Tor verzeichnete. Das Rückspiel wurde zum Thriller: Heidenheim ging in der 12. Minute durch ein Alleinrücken, das Leipzig sofort mit einem Treffer von Christopher Nkunku quittierte. Die Entscheidung kam in der Nachspielzeit, als Dani Olmo den Ball aus der Distanz in den Winkel schoss. 2:1 – ein Endspurt, der das Herz bis zum letzten Herzschlag rennen ließ.

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